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Digitalisierung – Wie gehst Du damit um?

Digitale Dehnübungen für den Alltag.

Alle reden von der Digitalisierung. Aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für Dein Leben? Welches neue Wissen wird für Dich beruflich oder privat relevant und wichtig? Und welches für Deine Kinder? Viele Fragen.

Wir hören immer öfter davon, dass die Digitalisierung Veränderungen mit sich bringt. Doch betrachtet man die Geschichte der Menschheit genauer, ist das eigentlich nichts neues. Erfindungen wie das Rad oder Flaschenzug haben zum Beispiel bewirkt, dass Waren nicht mehr getragen werden müssen. Und mit Erfindung und Einführung des Autos vor 100 Jahren wurden aus Pferde-Kutschern nach und nach Chauffeure. Veränderungen gehören zu unserem Leben.

Digitalisierung ist Innovation. Vieles wird dadurch einfacher. Nur zunächst ist Vieles erst einmal ungewohnt und anders. Nicht jeder von uns ist sofort Feuer und Flamme für Veränderungen. Bevor ein Großteil der Bevölkerung neue Technologien als ‚normal‘ empfindet und sogar in seinen Alltag integriert, fühlen sich diese Neuerungen für einige von uns wie eine Art ‚Störung‘ des Gewohnten an und wir brauchen Zeit, um genauer zu verstehen, was da eigentlich um uns herum passiert. 

Das ist normal und in Ordnung! Das Ausprobieren neuer Technologien oder Anwendungen sollte daher so leicht und spielerisch ablaufen wie möglich. Vielleicht wird man beim ‚Eintauchen‘ in die neue digitale Welt sogar von einer erfahrenen Person begleitet?  

Denn nicht jede/r möchte unbedingt sofort eine ‚Erschaffer-Kompetenz‘ erwerben, die es ihm ermöglicht, eigene Inhalte und Anwendungen zu kreieren. Häufig reicht uns bereits eine gute ‚Nutzer-Kompetenz‘, um am Ball‘ zu bleiben! 

Dafür ist es empfehlenswert, sich die Unterstützung von digital neugierigen Menschen aus dem eigenen Umfeld zu holen und sich das eine oder andere von ihnen zeigen zu lassen. 

Warum fällt diesen Menschen das ganze Digitale scheinbar so viel leichter? 

  • Wenn man sich brennend für eine Sache interessiert, ist man motivierter, als wenn man nur halbherzig an etwas herangeht. Die Leidenschaft für das Neue stet dann vor der Notwendigkeit. 
  • Je jünger man ist, umso weniger Inhalte ‚blockieren‘ den Speicher unseres Gehirns. Je älter man ist, umso mehr ‚alter Inhalt‘ steht uns manchmal auch im Weg.

Auch unser eigener Perfektionismus kann uns manchmal blockieren. Dann geht es darum, sich von der Idee, dass man alles sofort können muss, zu verabschieden. Man darf auch lernen. Ausprobieren, herumspielen, erste Schritte gehen. Wie beim Sport gehören dazu allerdings auch einige ‚Dehnübungen‘.

 

Ein paar (mögliche) Dehnübungen für den Einstieg: 

  • Ein erstes – oder ein zusätzliches – soziales Netzwerk ausprobieren: Account anlegen, Leuten folgen, eigene Postings schreiben. Facebook? Twitter? Instagram? Pinterest? Welches wäre da interessant?
  • Auf YouTube nach Anleitungsvideos zu Themen, die einen interessieren, suchen. Von ‚Wie baue ich einen PC auseinander?‘‘ über ‚Wie starte ich einen Podcast?‘ wird hier fast alles erklärt.
  • Ein erstes Computerspiel ausprobieren – auch wenn man das noch nie gemacht hat. Online gibt es viele kostenlose ‚Einsteigerspiele‘, die nachweislich sogar gutes Training für das Gehirn sind!

Je mehr Du ausprobierst, übst und schlicht und einfach auch Spaß dabei hast, desto mehr entwickelst Du Dich weiter und desto sicherer und souveräner wirst Du in der intuitiven Nutzung neuer Technologien oder Anwendungen. Also los geht’s! 

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